Mit der Umstellung vieler E-Mail-Anbieter auf moderne Authentifizierungsverfahren wie OAuth2 stehen viele Lexware-Nutzer vor der Herausforderung, den E-Mail-Versand neu zu konfigurieren. Diese Anleitung zeigt Schritt für Schritt, wie du den Versand von E-Mails aus Lexware über OAuth2 – speziell mit Microsoft 365 – sicher und zukunftsfähig einrichtest.
Über Generationen sicher: Das Backup-Prinzip Großeltern – Eltern – Kinder
Wenn Großeltern mit Eltern und den Kindern… Was sich wie der Beginn einer patriarchisch geprägten Familiengeschichte anhört, stellt eine bewährte Strategie zur Sicherung digitaler Daten dar – und ist nach wie vor State of the art. Der Zweck ist dabei ganz einfach erklärt: Werden digitale Daten beschädigt oder gehen verloren, kann das für ein Unternehmen schwerwiegende Folgen haben. Regelmäßige Backups sollen gewährleisten, den Datenbestand im Schadensfall schnell und zuverlässig wiederherzustellen (Restore). Die Gründe für den Datenverlust können vielfältig sein. Davon unabhängig, sollte die Art der Datensicherung einer klaren Struktur folgen – wir empfehlen das Generationenprinzip.
Was ist das Generationenprinzip?
Bei diesem Backup-Prinzip kommen dreierlei Backup-Varianten zum Einsatz: Kinder, Eltern und Großeltern (Tages-, Wochen-, Monatssicherung). Die erste Generation (Kinder) bilden vier tägliche Sicherungen: Diese werden Montag bis Donnerstag erzeugt (S1 bis S4). Die zweite Generation (Eltern) ist die Wochensicherung (V1), die am Freitag erstellt und an anderem Speicherort abgelegt wird. Handelt es sich um lokale Backups, kommen unterschiedliche Speichermedien zum Einsatz.
In der zweiten Woche werden die Tagessicherungen (Kinder) taggetreu überschrieben (S1 bis S4), die Wochensicherung (Eltern) wird gesondert abgespeichert (V2), der Vorgang wiederholt sich in Woche 3 und 4. Zum Monatsende kommen zusätzlich die Großeltern ins Spiel – das Monatsbackup (G1), das erneut an einem separatem Ort gespeichert wird. Die darauffolgende erste Wochensicherung (V1) des zweiten Monats überschreibt dann die erste des Vormonats (V1).
Das Prinzip umfasst mindestens sechs (G1 bis G6), häufiger jedoch zwölf Monate (G1 bis G12).
Warum so kompliziert?
Was sich kompliziert anhört, ist in der Praxis eher einfach – und normalerweise mit Hilfe einer guten Software-Lösung bzw. eines kompetenten Partners leicht umsetzbar. Vor allem aber bietet das Generationenprinzip enorme Vorteile:
Was sich kompliziert anhört, ist in der Praxis eher einfach – und normalerweise mit Hilfe einer guten Software-Lösung bzw. eines kompetenten Partners leicht umsetzbar. Vor allem aber bietet das Generationenprinzip enorme Vorteile:
Wer ist für die Datensicherung verantwortlich?
Jeder Unternehmer ist für die Sicherung seines Datenbestandes verantwortlich. Je nach Unternehmensgröße und -ausrichtung ist es ratsam, sich einen qualifizierten IT-Partner zu suchen, der die Backup-Lösung in ein individuelles Gesamtkonzept zur digitalen Infrastruktur einbettet. Die digitalen Daten eines Unternehmens sind heute die Basis des Geschäftsbetriebs, deren Sicherheit also essenzielle Aufgabe eines jeden Unternehmers.

Fazit
Gerade in Zeiten von Fachkräftemangel, kannst du als Unternehmer das Feld der potenziellen Mitarbeiter durch praktikable Homeoffice-Angebote enorm erweitern. Mit Lexware in der Cloud können schlagartig mehrere Abteilungen auch remote auf die relevanten Daten zugreifen – und das ohne einen Verlust von Datensicherheit. Im Gegenteil: Mit Lexware in der Cloud arbeitest du mit Profis zusammen, die dir als Ansprechpartner in allen Fragen rund um Datensicherheit, individuelle Wünsche, Anpassungen und Vernetzungen mit anderen Clouddiensten zur Verfügung stehen.
Kommentare
3 Kommentare zu „Datensicherung im Generationenprinzip“
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Hallo und vielen Dank für diesen interessanten und nützlichen Artikel.
Gruß
Waleri -
Hallo Roland,
vielen Dank für den interessanten Artikel. Ja, genauso wird in meinem Betrieb auch von unserem Server schon seit mehr als 20 Jahren gesichert. Die Bezeichnung : Großvater-Vater-Sohn ist jedoch nicht mehr im Sinne der heutigen Geschlechtergerechtigkeit. Auf diversen Lehrgängen wird das Generationsprinzip schon anders bezeichnet: Großeltern-Eltern-Kinder .
Natürlich wollen wir hoffen, dass nicht eines Tages der Plural auch noch “gegendert” wird in “Großelter*Innen-Elter*Innen-Kinder*Innen” Naja, Humor ist, wenn man trotzdem lacht……
Viele Grüße
Kurt-
Hallo Kurt, vielen Dank für Deinen Hinweis – wir haben uns an die offizielle Formulierung des Generationenprinzips gehalten. Natürlich passen wir Formulierungen an, sobald dies notwendig ist. Einen schönen Tag!
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